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6. Einwandbehandlung
Mag die
Argumentation und Information noch so schön gelaufen
sein. Irgendwann erhebt der Kunde bestimmt Einwände.
Diese Einwände können vielerlei Gründe haben, z.B...
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die
Verarbeitung
[z.B. bei
Webfehlern] |
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das Aussehen
[Farbe, Form, Schnitt,...] |
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die Qualität |
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fehlende
Wahlmöglichkeiten |
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den
Service [z.B. bei Änderungswünschen] |
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die Argumente
vom Verkaufspersonal |
Verkäufer &
Verkäuferinnen sollten jedoch keine Angst vor
Kundeneinwänden haben oder gleich den Verkaufserfolg
anzweifeln. Vielmehr sind Einwände eine echte Chance,
den Kunden dennoch zu überzeugen, sofern es denn
möglich ist. Einwände stellen Argumentationshilfen dar.
Der Verkäufer kann erkennen, wo der Kunde Probleme mit
dem jeweiligen Artikel hat um dann diese Probleme zu
lösen. Ein Beispiel:
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Kunde: "Das Hemd ist ja ganz
schön, aber dieser Kragen gefällt mir nicht."
Verkäufer: "Kein Problem, das selbe Modell haben
wir auch noch in der Variante mit Button - Down &
Haifisch - Kragen."
Der Kunde zeigt
außerdem sein Interesse an der Ware. Wer kein Interesse
an etwas hat, der wird auch kaum
[echte] Einwände
gegen die Ware vorbringen. Somit lässt sich dadurch auch eine Tendenz
zum Kauf ableiten. Gute Verkäufer können durch Einwände weiterhin
zeigen, wie viel sie über die Ware wissen bzw. wie gut sie ihr Sortiment
kennen. Einwände zeigen zusätzlich an, dass der Kunde noch weitere
Informationen über die Ware vor dem Kauf benötigt.
Echte & unechte
Kundeneinwände |
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Verkäufer sollten erkennen
können, ob es ich bei Einwänden um echte oder unechte
handelt. Bei echten Einwänden, hat der Kunde wirklich
ein Problem mit bestimmt Merkmalen oder Eigenschaften der
Ware. Er ist der Ware gegenüber aber nicht
grundsätzlich abgeneigt, sondern will wissen, ob dieses
Problem unlösbar ist oder nicht.
Unechte Einwände richten sich oft
nicht gegen den Artikel selbst oder die Eigenschaften,
sondern signalisieren: "Ich will den Artikel
eigentlich nicht kaufen. Ich habe kein Interesse."
Teilweise werden Einwände gegen einen Artikel
vorgebracht [z.B. gegen die Farbe],
wobei dem Kunden der Schuh ganz woanders drückt
[z.B.
beim Preis], er das aber nicht zugeben will.
Die 6 Methoden der
Einwandbehandlung
1. Stimmen Sie
bedingt zu um den Kunden zu zeigen, dass sie
seine Argumente verstehen. Danach bringen Sie
Gegenargumente.
Kunde:
"Ist das bei diesem Preis denn noch eine
gute Qualität?"
Verkäufer: "Sie haben Recht, wenn Sie bei
Qualitätsfragen auch den Preis in Betracht
ziehen, aber bei dieser Jacke gibt es ein
ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das haben wir ganz selten."
2. Stellen Sie
Gegenfragen, mit deren Hilfe sich der Einwand
selbst außer Kraft setzt.
Kunde: "Ja kann man das Sakko
denn auch mal zu einem T-Shirt tragen?"
Verkäuferin: "Haben Sie schon einmal 'Miami
Vice' gesehen?"
3. Bumerangmethode:
Der Einwand sollte in Form eines Argumentes
wieder zum Kunden zurück kommen.
Kunde: "Ich sehe, dieser
Pullover ist ja gar nicht aus reiner Wolle!"
Verkäufer: "Da haben Sie Recht. Es ist eine
Mischung aus Wolle und Polyamid. Deshalb können
Sie diesen Pullover auch bequem bei 40° in die
Maschine stecken und müssen nicht zu einer teuren
Reinigung."
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4.
Nehmen Sie dem
Kunden den "Wind aus den Segeln" in dem
Sie vorhersehbare Einwände schon im Vorfeld
entkräften.
Verkäufer:
Nun könnte man vielleicht meinen, in dieser
Jacke aus 100% Polyacryl würde man leicht
schwitzen. Allerdings ist sie mit einer Gore-Tex
[Schutzmarke]
Membran ausgestattet, die Atmungsaktivität garantiert.
5.
Gleichen Sie einen berechtigten Einwand mit
einem anderen Vorteil der Ware aus.
"Ja, die Nähte gehen hier zwar schon
auseinander, aber ist das nicht ein tolles Blau?" 
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6.
Entkräften
Sie Einwände mit Vergleichsartikeln.
Kunde: "Warum ist diese Hose
denn so teuer?"
Verkäufer: "Schauen Sie. Vergleichen wir
sie mal mit dieser billigeren Hose. Wir sehen,
dass diese nur zwei anstatt drei
Schließmöglichkeiten hat. Außerdem sind die
Taschennähte viel haltbarer und an den
Tascheneingriffen hat diese Hose eine besondere
Rundriegel-Verarbeitung. Das alles hat die
preiswertere Hose nicht. So ergibt sich der
Preisunterschied."
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