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Das Verkaufsgespräch 1. Vorwort
Bei der Gesprächseröffnung ist zu unterscheiden, um welche Art von Bedienung es sich im jeweiligen Geschäft handelt. Es gibt die Vollbedienung, die Vorwahl und die Selbstbedienung. Vollbedienung Bei der Vollbedienung ist der Kunde nicht in der Lage ohne Verkaufs - Mitarbeiter an die Ware zu gelangen. Beispiele hierfür sind Apotheken aber auch z.B. eine Theke mit sehr hochwertigen Manschettenknöpfen, die nur ein Mitarbeiter aus der Vitrine holen kann und auch persönlich präsentiert. Hier findet die Kontaktaufnahme in den meisten Fällen durch den Kunden statt.
Selbstbedienung Selbstbedienung ist eine Verkaufsform, bei der Kunden ohne Probleme alle Waren selbst erreichen können. Beratung ist nicht mehr nötig. Das Personal im Verkaufsraum ist fast ausschließlich für den Warenfluß zuständig. Es wird fast nur noch bei Orientierungsproblemen bestimmter Kunden angesprochen ("Sagen sie mal, wo finde ich denn die T-Shirts?"). Selbstbedienung wird vor allem in den vertikalen Ketten, wie z.B. H&M, Orsay & New Yorker eingesetzt und hat den Ursprung in den Supermärkten. Vorwahl - System Das Vorwahl - System ist im textilen Einzelhandel (TEH) am weitesten verbreitet. Es erlaubt dem Kunden sich selbständig umzuschauen, aber auch bei Bedarf Kontakt zum Verkäufer aufnehmen. Der Verkäufer kann sich ebenfalls dem Kunden nähern und Hilfe anbieten, falls er es für nötig erachtet. Doch gerade im Vorwahlsystem ist die Kontaktaufnahme von Seiten des Verkaufpersonals am schwierigsten. Oberste Maxime ist hier die 'situationsgerechte Kundenansprache'. Was heißt das? "Kann ich Ihnen helfen?" ist verboten. Nein, nicht ganz, aber auch bitte nicht ganz so floskelhaft.
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