| Kokon
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Seidenkokon Damit aus einer Seidenraupe ein Schmetterling werden
kann, muß sie sich in einem Kokon
einspinnen. Dazu produziert die Raupe
durch zwei Drüsen an ihrer Unterlippe
den Seidenfaden, der aus Fibroin (Eiweiß) besteht und mit Sericin verklebt wird.
Der Kokon ist etwa
so groß wie ein Taubenei. Während des
Verspinnens bewegt die Raupe sich in der
Form einer Acht. Dadurch entsteht in der
Mitte des Kokons eine kleine Delle.
Vor dem Verspinnen
sucht die Raupe sich eine geeignete
Stelle und für ihren Kokon. Dazu
erstellt sie zunächst das Seidengewirr, das man als Flockseide bezeichnet. Das
Seidengewirr befestigt den Kokon an der
Umgebung (z.B. Grashalme, Spinnhütte).
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