Definition:
Viskose ist eine Chemiefaser aus natürlichen Polymeren mit der Grundsubstanz Zellulose. Kurzzeichen: CV
Herstellung :
Bei der Herstellung von Viskose werden
Zellstoffplatten aus Zellulose zerkleinert und
danach mit Natronlauge & Schwefelkohlenstoff
behandelt und somit verflüssigt.
Diese
zähflüssige Spinnmasse wird mit Hilfe des Naßspinnverfahrens ausgesponnen. Dabei wird die
gelöste Spinnmasse in einem Chemikalienbad zu
Fasern ausgesponnen.
Eigenschaften:
Viskosefasern besitzen gute Färbbarkeit, große
Wasseraufnahmefähigkeit bei eine sehr geringe
Festigkeit und vor allem eine äußerst geringe Nassfestigkeit.
Aufgrund der
lockeren inneren Struktur der Viskosefasern,
quellen die Fasern bei Einwirkung von
Feuchtigkeit stark auf. Daraus ergibt sich eine
sehr geringe Nassfestigkeit (ca: 55-65% der Trockenfestigkeit), was sich vor allem bei
falschem Waschen als negativ herausstellt.
Viskose wird gern in Mischungen mit Baumwolle, Wolle, Leinen oder Chemiefasern verwendet.
Viskose
| Cupro
| Modal
| Lyocell
| Acetat
| Triacetat
| Polynosic
|