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E-Commerce in der Praxis Die Bedeutung des Internets steigt. Was heißt
das für die deutsche Textilbranche? Zeitknappheit Lösungsvorschläge: Doch hier gilt es, das gesamte Potential der Mitarbeiter auszuschöpfen. Dabei sollte man auch neue Wege gehen und nicht davor zurück schrecken, z.B. die Azubis zu einer "Inforunde" zu holen oder sogar in das Projekt aktiv mit einzubeziehen. Denn gerade die jungen Mitarbeiter haben auf dem Bereich der neuen Medien ein hohen Wissensstand, der für sie ganz normal ist und den sie natürlich gerne mit einbringen. Falls dieses Internet spezifische Potential bei jungen oder anderen Mitarbeitern nicht vorhanden ist, sollte geprüft werden, ob denn nicht andere Aufgaben, die bis jetzt noch der Unternehmer im Alleingang macht, abzugeben sind, um Freiraum zu gewinnen. Da gibt es bestimmt den ein oder anderen, der gewisse Aufgaben übernehmen könnte. Hier kann vorher auch eine spezifische Personalentwicklungsmaßnahme (Schulung, Seminar, Training,....) durchgeführt werden. Damit wäre sichergestellt, das der erweiterte Aufgabenbereich für den/die Mitarbeiter zu bewältigen ist. Wenn ich von Schulungen spreche, bin ich automatisch beim zweiten Problem, den Kosten. Kosten Lösungsvorschläge: Steckt das Unternehmen in einer Liquiditätskrise und ist nun beim besten Willen kein Geld für die Werbeagentur oder die Unternehmensberatung übrig, dann nimmt man eben den Studenten oder Grafiker um die Ecke. Wichtig ist vor allem, Erfahrungen zu sammeln, die für den späteren Erfolg und Weg so wichtig sind. Verfügt man schon über die eigene Seite im "Netz" und möchte nun auch den Handel mit Waren über das Internet (e-commerce) angehen, so empfiehlt es sich aus Kostengründen einen Mietshop zu wählen. Schon ab 100 DM im Monat, gibt es bei den entsprechenden Unternehmen Consulting Unternehmensberatung eine Lösung. Dabei fallen auch weitere einmalige Einrichtungskosten an. Es kann hierbei natürlich nicht mit einem großen Warenangebot gerechnet werden. Der Shop für diesen Preis bewegt sich in etwa um die 25 Artikel. Doch für den Anfang ist das auch genug. Die zu bewältigenden Probleme halten sich bei einer geringen Artikel Anzahl so auch in Grenzen. Wer zuviel Gewinn hat und es noch irgendwie investieren muß, weil es sonst "die Steuer" bekommt, der darf selbstverständlich auch einen eigenen Shop mit eigener Logistik aufbauen. Logistik Lösungsvorschläge Die Logistik ist der Dreh- & Angelpunkt des Erfolges im e-commerce. Das Internet reduziert die Geduld der Kunden auf ein Minimum. Der traditionelle Nachteil des Versandhandels, daß Produkt nicht zu fühlen oder direkt testen zu können, muß hier mit einer sehr schnellen Lieferung so weit wie möglich reduziert werden. D.h., der Vorteil der schnellen Bestellung muß sich durch alle Stationen ziehen um an der Haustür des Kunden wieder anzukommen.
Neben diesen Hauptproblem gibt es dann noch weitere Aufgaben, wie die Personalbesetzung, die Werbung, dem Kundenkontakt per e-mail, usw. Es sind jedoch alles lösbare Probleme. Wichtig ist es nur anzufangen und ernsthaft dabei zu bleiben, denn: "Gut Ding will Weile haben." und Ihre Konkurrenz ist bestimmt schon dabei... Ole Möhlmann, 2000 |
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